Zeer Geachte Dames en Heren,
Wie van u beschikt over nadere informatie ?
Gaarne verstrekken.
met vriendelijke groet,
Richard H. van der Pols
—–Oorspronkelijk bericht—–
Van: Gabi Schock [mailto:gabi@schock.org]
Verzonden: donderdag 8 maart 2007 22:28
Aan: gabi@schock.org
Onderwerp: Erschreckende Meldung der Rheinischen Post zum Eisernen Rhein:
neue Strecke, 8.3.2007
Urgentie: Hoog
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie werden erschrecken, wenn Sie folgende Meldung lesen.
NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke, der waehrend des Wahlkampfes den
Eindruck hinterliess, es sei kein Geld da fuer die Reaktivierung des
Eisernen Rheins, hat jetzt zugelassen, dass ein Gutachten veroeffentlicht
wird, das sich dafuer ausspricht, sogar eine neue Bahnlinie von Roermond
nach Moenchengladbach-Nord fuer den Guetertransport zu errichten. Von dort
nimmt der Eiserne Rhein weiter die historische Trasse nach Norden quer durch
Viersen und quer durch Krefeld nach Rheinhausen…
Zu teuer sei eine neue Bahnstrecke von Venlo nach Rheinhausen, und dort
komme auch Bebauung dicht an die Strecke!!! Von den 50.000 Betroffenen
allein in Krefeld ist in dem Gutachten nicht die Rede.
Viel Vergnuegen an der neuen Gueterfernverkehrsstrecke wuenscht man
offensichtlich auch der Gemeinde Niederkrüchten, die damit ueberzeugt werden
soll, dass auf dem Gelaende des ehemaligen Flughafens Elmpt (genannt
BRUGGEN) ein regionales Logistikzentrum entstehen koennte. Dieses Argument
ist eins aus der Mottenkiste. Schon vor Jahren machten die Interessenten
klar, dass der Eiserne Rhein nicht zwischen Antwerpen und Rheinhausen
stoppen wird.
Nun sind alle Landespolitiker/innen unserer Region aufgefordert, diesem
Unsinn energisch zu widersprechen. Die SPD Krefeld bereitet für die naechste
Ratssitzung bereits einen Antrag vor, dem inhaltlich hoffentlich alle
anderen Fraktionen zustimmen werden: Der Antrag frischt alte Ratserklärungen
gegen den Eisernen Rhein auf.
Wenn Gueter auf die Schiene sollen, dann bitte auf leistungsfähige Systeme!
Die kurvige, nicht elektrifizierte, besonders nächtlich störende Bahn
(tagsüber hindern andere Transporte) durch Viersen und Krefeld wäre in
keiner Weise zukunftsgerecht. Durch Viersen und Krefeld bedeutet:
Zehntausende Menschen werden erheblich und zusätzlich gesundheitlich
gefährdet. Güter auf die Schiene, ja, aber nicht durch die Städte!
Der Kampf geht wieder los.
Wappnen wir uns.
Ihre
Gabi Schock
gabi@schock.org
——————————————
Rheinische Post, Krefeld, 08.03.2007:
Krefeld
Eiserner Rhein durch Krefeld?
VON LUDGER PETERS UND MARTIN RÖSE
Keine Alternative: Das Gutachten sieht vor, dass an der Tackheide die
Güterzüge rollen, wenn der Eiserne Rhein wiederbelebt wird. Dann müssten
umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen folgen. RP-Archivfoto: KA
(RP) Das von NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke in Auftrag gegebene
Gutachten über Alternativen zur historischen Strecke ist fertig. Es sieht
vor, Mönchengladbach vom Eisenbahn-Lärm zu verschonen – und Krefeld nicht.
Die schlimmsten Albträume der Gegner des Eisernen Rheins könnten bald
Realität werden: Die Güterstrecke soll nach der Empfehlung einer neuen
Studie zwar nicht mehr auf der historischen Trasse verkaufen – das gilt aber
nur für einen Teil der Bahnverbindung. Und von dem ist Krefeld nicht
betroffen. Die Seidenstadt kann sich also darauf einrichten, dass die von
Diesellokomotiven gezogenen Güterzüge eng an Häusern vorbeidonnern, sobald
der Eiserne Rhein Realität wird. Aufatmen hingegen in Mönchengladbach. Dort
soll die Trasse nur die Stadtgrenze tangieren.
Niederkrüchtens Bürgermeister Herbert Winzen hat am Montag bei
Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) in Düsseldorf einen Termin. Die beiden
haben einiges zu besprechen, denn das Gutachten über Alternativen zum
“Eisernen Rhein” ist fertig.
Die Studie empfiehlt, die historische Trasse über Wegberg und durch
Mönchengladbach aufzugeben. Vielmehr sollte die Güterstrecke Roermond im
Norden umgehen und an der A 52 entlangführen. Auf der Stadtgrenze von
Viersen und Mönchengladbach soll sie zwischen dem Autobahnkreuz
Mönchengladbach und dem Anschluss Mönchengladbach-Nord/ Viersen nach Norden
auf die vorhandene Bahnstrecke in Richtung Viersen/Krefeld einschwenken.
“Das Gutachten ist fertig”, bestätigte gestern ein Sprecher des
Verkehrsministers. Es fehlten aber Abstimmungsgespräche sowohl mit der
niederländischen als auch mit der belgischen Seite.
Der Minister hat die Rechnung ohne das Mitteilungsbedürfnis einiger
Landtagsabgeordneter gemacht. Nach einem Fachgespräch Wittkes mit
Fraktionsvertretern sickerten Inhalte der Studie schnell durch bis in
Ortsparteien.
INFO
Bürgerproteste
Bürgerproteste
Widerstand Gegen die zu Beginn der 90er Jahre aufgegebene Eisenbahnlinie auf
der historischen Strecke gibt es seit Jahren heftige Proteste.
Niederländische Gemeinden wollen Ortsdurchfahrten und die Belastung des
Naturparks “de Meinweg” verhindern. Auf deutscher Seite wehren sich
Bürgerinitiativen vor allem in Krefeld wegen der Lärmentwicklung.
Untersucht worden war auch alternativ eine Neubaustrecke an der A 40
zwischen Venlo und Duisburg. Sie wird angeblich zu teuer, außerdem rückt bei
Moers/Rheinhausen die Bebauung zu dicht an die Strecke. Eine Neubaustrecke
kann nur mit ausreichendem Lärmschutz geplant und verwirklicht werden. Für
bestehende Abschnitte berufen sich politische Kreisen auf ein Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts: Eine qualitative Veränderung dieses Ausmaßes sei
gleichzusetzen mit einem Streckenneubau. Die Ortsdurchfahrten,
beispielsweise in Viersen, Anrath und Krefeld, müssten ebenfalls komplett
gegen Lärm geschützt werden, und zwar unabhängig vom überzeichneten
Lärmschutzprogramm des Bundes.
december 8, 2007 at 6:14 pm |
Is het mogelijk mij meer informatie te geven over de reacties in belgie en wat vandaag ondernomen wordt ?
Ik ben uit belgie woonachtig in Duitsland on aktie staat onder
http://www.Nein-a52-eiserner-rhein.de
Dank U
Patrick